1. Dezember 2009

Verschlusszeit

Mit Hilfe der Verschlusszeit und der Blende wird in erster Linie die Belichtung auf den Film bzw. den CCD-Chip geregelt. Sie wird normalerweise in 1/Sekunden angegeben z.B.: “125″ entspricht auf der Skala 1/125 Sekunde.

Je kürzer die Verschlusszeit ist desto kürzer ist der Moment indem Licht auf den Film bzw. Chip fällt. Sie regelt also die Dauer der Belichtung direkt. Kurze Verschlusszeiten sind besonders für Aufnahmen geeignet bei denen eine Bewegung eingefangen werden soll wie z.B.: Sport, Schirennen oder Vögel im Flug! (Kurze Verschlusszeiten frieren Bewegungen ein.)

Bei längeren Verschlusszeiten besteht die Gefahr des Verwackelns darum ist ein Stativ oft sehr zu empfehlen um ein schönes Ergebnis zu bekommen z.B.: bei Nachtaufnahmen. Lässt man jedoch das Stativ weg kann man in manchen Fällen einen coolen Effekt erzielen z.B.: Nachtaufnahme von beweglichen Lichtquellen oder bei fließenden Wasser entsteht ein milchig, fließender Effekt.

     

Die üblichen Verschlusszeiten bei Kameras sind:

30 Sekunden

15 Sekunden

8 Sekunden

4 Sekunden

2 Sekunden

1 Sekunde

1/2 Sekunde

1/4 Sekunde

1/8 Sekunde

1/15 Sekunde

1/30 Sekunde

1/60 Sekunde

1/125 Sek.

1/250 Sek.

1/500 Sek.

1/1000 Sek.

1/2000 Sek.

1/4000 Sek.

1/8000 Sek.

 

Als Faustregel kann man sich merken, dass man ab einer Verschluss von 1/60 Sekunde abwärts noch gut aus freier Hand fotografieren kann. 1/30 Sekunde und länger wird schwierig.

 

29. November 2009

Goldener Schnitt

Der goldene Schnitt ist eine mathematische Proportion die es seit der Antike gibt, er wird auch “Drittelteilung” genannt. Für den fotografischen Bedarf genügend genau entspricht der goldene Schnitt dem Verhätnis 5:3. Er lässt ein Bild intressanter und harmonischer aussehen und es kann so seine richtige Wirkung entfalten.

Dabei ist es sehr wichtig, dass ein Motiv nicht mittig sondern an den äußeren Dritteln abgeordnet ist. Wird nämlich das Hauptmotiv zentriert so wirkt es oft sehr langweilig und fad.

Beispiel:

So sieht ein Raster aus, dass bei der Bildaufnahme hilfreich sein kann. Viele Kameras besitzen die Funktion ein solches Raster einzublenden.

Das Hauptmotiv sollte an den Schnittpunkten angeordent werden.

Hier sieht man nun gut wie das Hauptmotiv entlang der gedachten Schnittpunkte plaziert wurde.

Es ist nicht Pflicht sich strikt an dieses Schema zu halten aber es hilft dem Fotografen beim suchen der perfekten Position für sein zu fotografierendes Objekt.

20. Oktober 2009

Fotografie Aufgabe 1

Welchen Platz nimmt die Fotografie in unserer Kultur ein?

Meiner Meinung nach gehört die Fotografie mittlerweile zu unseren täglichen Leben. Sie hat in vielen Dingen einen fixen Platz eingenommen und ist nicht mehr wegzudenken. Egal ob das zum Beispiel Zeitschriften, Werbeblätter, Lehrbücher oder Webseiten sind überall finden wir Fotos wieder. Auch die Wiedererkennung von Personen spielt eine große Rolle den jeder Reisepaß, jeder Führerschein weißt ein Foto des jeweiligen Besitzers auf. Mit Fotos halten wir auch wichtige Geschehnisse für die Ewigkeit fest.
Das nötige Material um Fotos zu schießen hat heutzutage fast jeder, denn nicht nur das eigentlich jedes Handy eine Kamera besitzt auch viele Kompaktkameras sind preislich leicht erschwinglich. Vor allem die Einführung der digitalen Fotografie macht es einfacher da man keine Filme, Batterien und Entwicklungskosten mehr zu tragen hat.

Ansel Adams

Wie er die Kunst der Fotografie beeinflußt hat?

War einer der besten amerikanischen Landschafts- und Naturfotograf. Ansel Adams war auch einer von 7 Vertretern der Künstlergruppe f/64 für „reine Fotografie“. Diese Art von Fotografie beinhaltete größtmögliche Schärfentiefe und maximale Detailgenauigkeit die mit Hilfe einer möglichst kleinen Blendenöffnung der Kamera (focus 64) erzielt wurde (daher auch der Name). Er war auch beteiligt am Aufbau des ersten fotografischen Lehrinstituts an der California School of Fine Arts in San Francisco. Das berühmte Zonensystem wurde ebenfalls von Adams mitentwickelt. Dort handelt es sich um eine Methode, um den auf dem verwendeten Schwarz-Weiss-Film darstellbaren Kontrastumfang und den tatsächlichen Kontrastumfang des Motivs sehr gezielt aufeinander abzustimmen, um so dem natürlich Bildeindruck bestmöglich nahezukommen. Das Ziel dabei war technisch perfekte, saubere Negative, die sich gut vergrößern ließen zu schaffen.

Warum die Fotografie zu seiner Leidenschaft wurde?

Erstmals wurde sein Interesse an der Fotografie geweckt als er 2 Wochen wegen einer Erkrankung im Bett verweilen mußte und ihm sein Vater zum Zeitvertreib seine Boxkamera und das Prinzip der Camera obscura erklärte. Mit seiner ersten Kamera im Gepäck fuhr er zum erstenmal in den Yosemite-Nationalpark, von dem er dermaßen beeindruckt war, dass er sich der Natur und Landschaftsfotografie verschrieb. Durch die Bekanntschaft mit Paul Strand 1930 wurde er zum Berufsfotografen.

Welche technischen Mittel benutzte er?

- erste Kamera „Brownie-Bullseye“ - Boxkamera von Kodak
- arbeitete mit verschiedenen Fotopapieren, Filtern, Filmmaterialien
- weiters Korona-Studiokamera
- Linhof-Großformatkamera
- Sofortbildkamera
- ab 1950 bevorzugte er die Mittelformatkamera von Hassselblad 1600F
- Filme: bis 1930-orthochromatische Filme später- panchromatische Farbfilter
- speziell angefertigten Horizontalvergrößerer

Wie produzierte er seine Bilder?

Anfangs arbeitete er im Fotolabor seines Nachbars als Laborhilfe und erlernte dort die Filmentwicklung. Dann ging er auf die Dunkelkammer über. Er fertigte Bilder auf Polaroid-Material an. Präsentiert wurden seine Werke vor einer neutralen Wand in einer Mischbeleuchtung aus indirekten Kunstlicht und gedämpften Tageslicht um deren Wirkung zu steigern.

Dorothea Lange

Wie sie die Kunst der Fotografie beeinflußt hat?

Sie war eine sehr bekannte amerikanische Dokumentarfotografin und gilt sogar als Mitbegründerin der Fotografie. 1936 auf dem Heimweg eines Auftrages entsteht ihr bekanntestes Foto “Migrant Mother”- die Aufnahme einer heimatlosen Mutter mit ihren drei Kindern, die sich eng an sie schmiegen. Das Bild erscheint in San Francisco News und bewirkt, dass 9000 Kilo Lebensmittel für die WanderarbeiterInnen zur Verfügung gestellt werden. Sie verfasste auch erste Berichte die einen fundamentalen Wechsel der offiziellen Politik verursachten. Die Regierung gab daraufhin 20 Millionen Dollar für ein Hausbauprojekt für Migranten. Lange schoß berührende Fotos die, die Armut widerspiegelte und erlangte damit hohe Popularität.

Warum die Fotografie zu ihrer Leidenschaft wurde?

Sie mochte es wahnsinnig gerne Leute und deren Leben zu beobachten. Auch wenn ihre Kindheit nicht einfach war kämpfte sie für ihren Traum „ich will Fotografin werden!“. Diesen Traum verfolgte sie ab ihrem 18. Lebensjahr zielstrebig auch wenn ihre Familie dagegen war. Sie erreichte ihr Ziel mit einem Abschluß als ausgebildete Fotografin und darauf hin mit einem eigenen Portraitstudio.

Welche technischen Mittel benutzte sie?

Sie schloss sich dem San Francisco Camera Club an, bei dem sie auch die Dunkelkammer mitbenutzen konnte. Über ihre Ausrüstung fand ich leider nichts.

Wie produzierte sie ihre Bilder?

??
Dorothea Lange und Ansel Adams arbeiteten in den 1950er Jahren gemeinsam an mehreren Projekten eines davon war ein Auftrag des Life-Magazines im Sommer 1953 den Fotoessay „Three Mormon Towns“ über die zurückgezogen lebenden Mormonen im Südwesten von Utah.

12. Mai 2009

Schokoladentarte mit Himbeeren

 

Zutaten für 6 Personen:

Für den Teig: 140 g Butter (+ 1EL Butter für die Form), 2 Eier
                      230 g Mehl, 5 EL Zucker

Für die Füllung: 2 EL Himbeermarmelade, 200 ml Schlagobers
                          300 g dunkle Schokolade, 2 EL Zucker
                          25 g Butter, ca. 36 Himbeeren

Zubereitung:

1. Die Butter in Würfel schneiden, das Mehl darübersieben und so lange vermengen, bis ein mürbiger Teig entsteht. Eier verquirlen, mit dem Zucker unter die Masse heben und verkneten. Den Teig sofort zu einem Ball formen und 30 min. in den Kühlschrank stellen.

2. Das Rohr auf 200°C vorheizen. Eine Tarteform (ca. 25 * 25 cm + 3 cm Höhe) einfetten. Den Teig ausrollen und in die Tarteform geben, die Ränder hochziehen. Den Teig mit Alufolie abdecken und 15 Minuten im Rohr bei 200°C backen. Die Folie entfernen und den Teig weitere 5 Minuten backen.

3. Die Marmelade auf dem ausgekühlten Teigboden verteilen. Das Schlagobers in einem Topf erwärmen und darin die Schokolade schmelzen lassen, den Zucker unterrühren. Nun solange rühren, bis die Flüssigkeit sämig-glänzend ist. Die Butter hinzufügen und gut verrühren, bis die Farbe wieder gleichmäßigist.

4. Die Schokoladencreme auf die Tarte verteilen, die Himbeeren daraufsetzen, abkühlen lassen und servieren.

Gutes Gelingen!!

Growing up in Haiti

 

Quelle: http://www.alicesmeets.com/, April 2009

Fotografin:

Alice Smeets wurde am 5. Juli 1987 in Eupen, Belgien geboren, sie ist eine Dokumentarfotografin. 2008 gewann sie den internationalen „UNICEF – Foto des Jahres“ Wettbewerb mit diesem Foto. Ihr Interesse an der Fotografie entdeckte sie 2006.

Meine Meinung:

An diesem Foto gefällt mir besonders der Kontrast zwischen dem armen, zerfallenden Dorf und dem weißen, unschuldig wirkenden Kleid des Kindes.

Misty Morning

 

Quelle:

http://www.flickr.com/photos/zuraisham/, April 2009

Fotograf:

Zurai sham lebt in Malaysia.

Material:

Nikon D 70

Meine Meinung:

Die Farben von diesem Foto sind fantastisch vor allem der Übergang von dem Gelb zu den verschiedenen Grüntönen. Durch den Einfall der Sonne in den Wald sieht es fast unecht aus und irgendwie total fantasievoll. Auch die fröhlichen Kinder mit ihren bunten Gewändern und ihren Gebetsteppichen passen super ins Bild. … sehr gelungen

Printshop

 

Quelle:

http://cityskip.ning.com/profile/LaraWechsler, April 2009

Fotografin:

Lara Wechsler lebt in Brooklyn, New York. Sie liebt die Stadt und darum ist sie auch meistens ihr Motiv. Lara geht nie ohne ihre Kamera aus dem Haus und so erregt sie bei ihrer täglichen Ausschau nach neuen tollen Schnappschüssen, Aufsehen.

Fotografiert am:

21. Jänner 2008

Meine Meinung:

Ich habe mich für dieses Foto entschieden da mir der Spiegel-Effekt der Glasscheibe gut gefällt.

5. Mai 2009

Aicha Haddaoui

 

Quelle:

http://www.artnet.de/artwork/425944057/423787643/albert-watson-aicha-haddaoui.html, April 2009

Fotograf:

Albert Watson ist ein britischer Fotograf, der seit 1976 in den USA lebt. Seit seiner Geburt ist Watson auf einem Auge blind. Er wurde durch seine Mode- und Porträtfotografien berühmt. „Über 250 Coverfotos allein für die Vogue, tausende von Mode-Shootings hat er gemacht. Seine Bilder sind mittlerweile Ikonen der Fotografie.“ Aber sein Repertoire als weit größer: Bedeutend sind auch seine Bilder von Marokko. Einer seiner drei Bildbände (der dritte erscheint 2006) ist diesem Land gewidmet. Albert bekam 1975 einen Grammy Award für das Cover des Mason Profitt Album „Come an Gone“. In den folgenden Jahren bekam er noch mehrere „ANDY“ Awards, den Scottish Fashion Award Hall of Fame und den Lucie Award.

Material:

Digital C print on paper

Meine Meinung:

Dieses Portrait ist meiner Meinung nach sehr Ausdrucksstark. Es drückt irgendwie den Beschützerinstinkt aus, da der Man mit seinen großen starken Händen den Kopf des kleinen, zierlichen und auch ängstlich blickenden Kind festhält. An diesem Foto gefällt mir auch besonders die Farbe, dieser dunkle Sepia-Effekt passt sehr gut zu den dunkelhäutigen Personen.

24. März 2009

Gegensätze ziehen sich aus!

…von Kerstin Gier

 

Nach der Patin und der Mütter Mafia geht es hier weiter mit Constanze, Anton und der Insektensiedlung. Die zwei sind inzwischen ein relativ gut eingespieltes Team und da ist es nicht verwunderlich, dass Anton gerne die Eltern von Constanze kennen lernen möchte und vor allem möchte er auch, dass Constanze seine eigenen Eltern kennen lernt. Doch will Constanze das überhaupt? Geht es ihr vielleicht alles viel zu schnell? Und wie schaut sie aus der Wäsche, wenn ihre Eltern zu Besuch sind und Anton plötzlich unerwartet in der Tür steht und ihre Mutter von oben die Treppe hinunter ruft: “Constanze, hast Du die Zähne von Deinem Vater gesehen?”

Die Mütter-Society ist natürlich auch wieder wie gewohnt aktiv. Sie schreiben auf ihrer Internetseite unschöne Dinge, die wir uns aus den Mütter-Mafia-Büchern ja gar nicht mehr wegdenken können. Neu ist in diesem Buch aber die Rubrik “Fragen Sie die Patin”, in der ratlose Leser die Patin um Rat bitten und sie bekommen auch wirklich einige Tipps. Ob sie hilfreich sind oder nicht, sei dahingestellt, aber auf jeden Fall sind sie eines: lustig und total komisch.

Gleichzeitig plant die Mütter-Mafia, einen Schuhladen zu eröffnen. Die Mütter-Society kümmert sich um finanziell benachteiligte Kinder. Wobei - ist Kümmern der richtige Ausdruck fürs Ausbeuten?
Sehr nervig und böse ist die kleine Tochter von Emily, die alles versucht, um Constanze “wegzumachen”, sehr süß dagegen ist Julius, der kleine Sohn von Constanze.


Rundum hat mir dieses Buch sehr gut gefallen.
Wer die Bücher von Kerstin Gier kennt, wird auch dieses Buch lieben. Wer bisher noch nichts von dieser Autorin gelesen hat, sollte schleunigst damit anfangen!

19. März 2009

Frühlingsrollen selbstgemacht!

Frühlingsrollen-Teig:                                                                                                

200 g Mehl
1 Ei
1/2 l Wasser
etwas Salz und Öl zum herausbacken

Fülle:

200 g Faschiertes
150 g Sojasprossen, blanchiert
3 Zwiebeln, würfelig
1 Stange Lauch, in Ringe
1 Karotte, in feine Streifen
1 Knoblauchzehe, fein geschnitten
Weißkohl, fein gehobelt
1 EL Öl
1-2 EL Sojasauce, Prise Zucker, Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Frühlingsrollen-Teig:
Mehl Ei und Wasser zu einem dünnflüssigen Teig verrühren. Pfanne leicht einölen und erhitzen. Löffelweise Teig hinein geben, rasch und gleichmäßig verteilen (Pfannenboden soll hauchdünn bedeckt sein). Ist der Tieg von einer Seite angetrocknet, aus der Pfanne geben und auf einen großen Teller stapeln. Auskühlen lassen.

Fülle:
In etwas Öl den fein gehackten Zwiebel anschwitzen, danach das Faschierte hinzu geben und das in Streigen geschnittene Gemüse. Alles gut anrösten. Die Pfanne von der Blatte nehmen und die Fülle auskühlen lassen.
Die Teigblätter mit 3 EL Füllung belegen. Wie ein Couvert zusammen falten. Mit einem Brei aus Mehl und Wasser die Ränder gut verkleben.

Frittieren:
Frühlingsrollen im Wok in Öl bei 180°C schwimmend goldbraun backen. Abtropfen lassen.

Guten Appetit!