Welchen Platz nimmt die Fotografie in unserer Kultur ein?
Meiner Meinung nach gehört die Fotografie mittlerweile zu unseren täglichen Leben. Sie hat in vielen Dingen einen fixen Platz eingenommen und ist nicht mehr wegzudenken. Egal ob das zum Beispiel Zeitschriften, Werbeblätter, Lehrbücher oder Webseiten sind überall finden wir Fotos wieder. Auch die Wiedererkennung von Personen spielt eine große Rolle den jeder Reisepaß, jeder Führerschein weißt ein Foto des jeweiligen Besitzers auf. Mit Fotos halten wir auch wichtige Geschehnisse für die Ewigkeit fest.
Das nötige Material um Fotos zu schießen hat heutzutage fast jeder, denn nicht nur das eigentlich jedes Handy eine Kamera besitzt auch viele Kompaktkameras sind preislich leicht erschwinglich. Vor allem die Einführung der digitalen Fotografie macht es einfacher da man keine Filme, Batterien und Entwicklungskosten mehr zu tragen hat.
Ansel Adams
Wie er die Kunst der Fotografie beeinflußt hat?
War einer der besten amerikanischen Landschafts- und Naturfotograf. Ansel Adams war auch einer von 7 Vertretern der Künstlergruppe f/64 für „reine Fotografie“. Diese Art von Fotografie beinhaltete größtmögliche Schärfentiefe und maximale Detailgenauigkeit die mit Hilfe einer möglichst kleinen Blendenöffnung der Kamera (focus 64) erzielt wurde (daher auch der Name). Er war auch beteiligt am Aufbau des ersten fotografischen Lehrinstituts an der California School of Fine Arts in San Francisco. Das berühmte Zonensystem wurde ebenfalls von Adams mitentwickelt. Dort handelt es sich um eine Methode, um den auf dem verwendeten Schwarz-Weiss-Film darstellbaren Kontrastumfang und den tatsächlichen Kontrastumfang des Motivs sehr gezielt aufeinander abzustimmen, um so dem natürlich Bildeindruck bestmöglich nahezukommen. Das Ziel dabei war technisch perfekte, saubere Negative, die sich gut vergrößern ließen zu schaffen.
Warum die Fotografie zu seiner Leidenschaft wurde?
Erstmals wurde sein Interesse an der Fotografie geweckt als er 2 Wochen wegen einer Erkrankung im Bett verweilen mußte und ihm sein Vater zum Zeitvertreib seine Boxkamera und das Prinzip der Camera obscura erklärte. Mit seiner ersten Kamera im Gepäck fuhr er zum erstenmal in den Yosemite-Nationalpark, von dem er dermaßen beeindruckt war, dass er sich der Natur und Landschaftsfotografie verschrieb. Durch die Bekanntschaft mit Paul Strand 1930 wurde er zum Berufsfotografen.
Welche technischen Mittel benutzte er?
- erste Kamera „Brownie-Bullseye“ - Boxkamera von Kodak
- arbeitete mit verschiedenen Fotopapieren, Filtern, Filmmaterialien
- weiters Korona-Studiokamera
- Linhof-Großformatkamera
- Sofortbildkamera
- ab 1950 bevorzugte er die Mittelformatkamera von Hassselblad 1600F
- Filme: bis 1930-orthochromatische Filme später- panchromatische Farbfilter
- speziell angefertigten Horizontalvergrößerer
Wie produzierte er seine Bilder?
Anfangs arbeitete er im Fotolabor seines Nachbars als Laborhilfe und erlernte dort die Filmentwicklung. Dann ging er auf die Dunkelkammer über. Er fertigte Bilder auf Polaroid-Material an. Präsentiert wurden seine Werke vor einer neutralen Wand in einer Mischbeleuchtung aus indirekten Kunstlicht und gedämpften Tageslicht um deren Wirkung zu steigern.
Dorothea Lange
Wie sie die Kunst der Fotografie beeinflußt hat?
Sie war eine sehr bekannte amerikanische Dokumentarfotografin und gilt sogar als Mitbegründerin der Fotografie. 1936 auf dem Heimweg eines Auftrages entsteht ihr bekanntestes Foto “Migrant Mother”- die Aufnahme einer heimatlosen Mutter mit ihren drei Kindern, die sich eng an sie schmiegen. Das Bild erscheint in San Francisco News und bewirkt, dass 9000 Kilo Lebensmittel für die WanderarbeiterInnen zur Verfügung gestellt werden. Sie verfasste auch erste Berichte die einen fundamentalen Wechsel der offiziellen Politik verursachten. Die Regierung gab daraufhin 20 Millionen Dollar für ein Hausbauprojekt für Migranten. Lange schoß berührende Fotos die, die Armut widerspiegelte und erlangte damit hohe Popularität.
Warum die Fotografie zu ihrer Leidenschaft wurde?
Sie mochte es wahnsinnig gerne Leute und deren Leben zu beobachten. Auch wenn ihre Kindheit nicht einfach war kämpfte sie für ihren Traum „ich will Fotografin werden!“. Diesen Traum verfolgte sie ab ihrem 18. Lebensjahr zielstrebig auch wenn ihre Familie dagegen war. Sie erreichte ihr Ziel mit einem Abschluß als ausgebildete Fotografin und darauf hin mit einem eigenen Portraitstudio.
Welche technischen Mittel benutzte sie?
Sie schloss sich dem San Francisco Camera Club an, bei dem sie auch die Dunkelkammer mitbenutzen konnte. Über ihre Ausrüstung fand ich leider nichts.
Wie produzierte sie ihre Bilder?
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Dorothea Lange und Ansel Adams arbeiteten in den 1950er Jahren gemeinsam an mehreren Projekten eines davon war ein Auftrag des Life-Magazines im Sommer 1953 den Fotoessay „Three Mormon Towns“ über die zurückgezogen lebenden Mormonen im Südwesten von Utah.